Beratung

Es gibt wohl kein Gebiet, auf dem eine sorgfältige Beratung so wichtig ist wie auf dem der Gesundheit.

Wir beantworten nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft mit Sachverstand und Anteilnahme Ihre Fragen. Wir bieten Ihnen eine individuelle qualifizierte Beratung in unseren Geschäftsräumen. Online können Sie sich mit einem unserer Mitarbeiter zu einer vertraulichen Aussprache verabreden.

› Allergien

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegenüber bestimmten körperfremden Substanzen der Umwelt. "Überschießend" heißt die Reaktion, weil das körpereigene Immunsystem auf Fremdstoffe (z.B. Pollen) anspricht, die, anders als Krankheitskeime, eigentlich keine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Prinzipiell kann jeder Stoff in unserer Umwelt zum Auslöser einer Allergie werden - vom Apfel bis zur Zwiebel, vom Angorafell bis zur Zahnpasta. Für 20.000 Substanzen ist nach vorsichtigen Schätzungen eine allergieauslösende Wirkung bekannt.

Bei den meisten Allergenen handelt es sich um Eiweißsubstanzen tierischer oder pflanzlicher Herkunft, beispielsweise von Blütenpollen, Milben und Schimmelpilzen.

› Asthma

Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung der Atemwege, deren Behandlungsmöglichkeiten heutzutage sehr gut sind. Der richtige Umgang mit dem Phänomen "Asthma" trägt zu einem günstigen Krankheitsverlauf bei. Auslöser von Asthmabeschwerden können Infekte der oberen Luftwege, allergische Reaktionen, körperliche Anstrengungen oder auch Stress sein. Stoffe, auf die viele Patienten allergisch reagieren, sind Tierhaare, Pollen, Hausstaubmilben und Schimmelpilze, die u.a. in feuchten Räumen vorkommen. Auch Nahrungsmittel oder bestimmte Medikamente, z.B. Aspirin®, können Asthma hervorrufen.

Die Schleimhaut der Atemwege ist bei Asthmapatienten entzündet. Dadurch sind die Atemwege überempfindlich. Bei einem entsprechenden Reiz ziehen sich die Muskelfasern zusammen, die ringförmig in den Bronchialwänden angeordnet sind. Die Bronchien verengen sich, und es kommt zu Atemnot mit pfeifenden und brummenden Atemgeräuschen. Auch Husten und zäher glasiger Schleim, der sich nur schwer abhusten lässt, sind typisch. Kleinkinder haben oft als einziges Krankheitszeichen einen trockenen quälenden Husten.

› Babypflege

Natürlich soll Ihr Baby möglichst gesund aufwachsen. Deshalb spielen sowohl die Pflege als auch ein hygienischer Babyhaushalt eine besonders große Rolle. Bei uns erhalten Sie spezielle Pflegeprodukte, die auf empfindliche Babyhaut abgestimmt sind. In der menschlichen Entwicklung kommt der Ausbildung der Haut als größtes Organ eine ganz besondere Bedeutung zu.

Die Kinderhaut ist noch nicht die Schutzhülle, die sie einmal sein wird und braucht daher besondere Pflege. Die zarte Haut der Babys und Kinder stellt höchste Ansprüche an Qualität und Reinheit der Rohstoffe! Es versteht sich von selbst, dass hier nur 100% natürliche und schadstofffreie Inhaltsstoffe eingesetzt werden! Durch die zunehmende Allergieanfälligkeit bei Kindern muss bei diesen Produkten auch auf besonders reizfreie und allergenarme Rohstoffe Wert gelegt werden. Dabei geht es darum, dem Säugling nicht nur pflegende Substanzen, sondern auch eine Wärmehülle zu geben.

Der Wärmeorganismus ist bei Kindern in den ersten Jahren noch nicht stabil, daher kühlen sie rasch aus. Deshalb gehört neben dem behutsamen Reinigen, Pflegen und Schützen der Haut auch das schonende Einreiben eines Calendula-Kinderöles zur speziellen Pflege der zarten Kinderhaut (die Wirkung der Calendula unterstützt vielfältige Hautfunktionen). Das dient der sanften Körperpflege und löst einen Wärmeimpuls aus. Babys müssen nicht täglich gebadet werden. Einmal wöchentlich ist in der Regel ausreichend, damit der natürliche Säureschutzmantel der Haut, die noch sehr empfindlich ist, erhalten bleibt.

Badezusätze sind nicht notwendig und wenn, dann nur in unparfümierter Form, z.B. ein Baby-Ölbad oder eine spezielle Baby-Reinigungslotion und für die Haare ein mildes Baby-Shampoo. Nach dem Baden das Baby vorsichtig abtrocknen und die Haut einölen, da der Haut durch das Baden Fette entzogen werden.

› Diabetes

Mit der Nahrung liefern wir unserem Körper die notwendige Energie in Form von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß. Diese Stoffe werden in Einfachzucker umgewandelt, der als Energie für die Zellen in unser Blut gelangt. Mit Hilfe von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse wird der Zucker aus dem Blut in die Zellen eingeschleust und dort verwertet. Fehlt Insulin, so bleibt eine zu große Menge an Zucker im Blut.

Typ-1-Diabetes (juveniler Diabetes mellitus):
beginnt hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter. Es wird vermutet, dass ein Virusinfekt bei bereits vorhandener erblicher Veranlagung die Bildung von Antikörpern gegen die Bauchspeicheldrüse auslöst. Daraufhin werden Zellen zerstört, was zu einem absoluten Insulinmangel führt. Da diese Form des Diabetes nur mit Insulin zu therapieren ist, heißt er auch insulinabhängiger Diabetes mellitus.

Typ-2-Diabetes:
90 % aller Diabetiker leiden am Typ-2-Diabetes, der vor allem Ältere betrifft, und deshalb auch als Alters- oder Erwachsenendiabetes bezeichnet wird. Die Vererbungswahrscheinlichkeit liegt bei nahezu 50 %. Zu 90 % sind die Typ-2-Diabetiker übergewichtig. Aufgrund der übermäßigen Nahrungsaufnahme ist auch ein erhöhter Insulinbedarf notwendig. Die Zahl der Insulinrezeptoren an den Zellen nimmt ab, und damit wird die Wirkung herabgesetzt. Es liegt also anfänglich nur ein relativer Mangel vor, der zunächst ohne Insulingabe zu behandeln ist. Er wird als insulinunabhängiger Diabetes mellitus bezeichnet.

Für Diabetiker ist eine exakte Blutzucker- und Blutdruckeinstellung genauso selbstverständlich wie eine regelmäßige Bestimmung der Blutwerte. Außerdem müssen regelmäßig die Füße und die gesamte Haut kontrolliert werden. Messgeräte und -zubehör, Urinzucker-Teststreifen, Pens, Fußpflegegeräte, Hautpflegemittel, Präparate zur Nahrungsergänzung (Magnesium, Zink, Vitamin E, usw.), Tagebücher, Kostpläne und -bücher halten wir deshalb für Sie vorrätig.

› diabetes<i>life</i>

diabeteslife - eine Initiative von Apothekern

Mit "diabeteslife" wurde eine bundesweite Initiative ins Leben gerufen, um Diabetes-Patienten gezielt und fundiert Informationen, Beratung und Service in der diabeteslife-Apotheke anzubieten. Hier können Diabetes-Patienten und jeder an dem Thema Interessierte ausführliche Informationen und Beratung zu Produkten, Vorsorge und täglichem Verhalten bekommen. Auch auf spezielleren Gebieten werden Rat und Hilfe geleistet, z.B. Reisen mit Diabetes, Schwangerschaft und Diabetes, Hygiene und Diabetes usw.

Alle Mitarbeiter haben eine 36-stündige Intensiv-Schulung nach den Richtlinien der Deutschen Diabetischen Gesellschaft und der Bundes-Apothekerkammer absolviert. In zwei Fortbildungskursen pro Jahr vertiefen und aktualisieren sie ihr Wissen.

Alle zwei Monate liegen neue Infomaterialien zu besonderen und aktuellen Themen bei uns aus. Zusätzlich erhalten Sie den diabeteslife-Einkaufstipp mit Angaben zu preiswerten Produkten rund um die Zuckererkrankung.

Eine höhere Lebensqualität durch intensive Beratung und Dienstleistungen ermöglicht Ihnen Ihre diabeteslife-Apotheke.

Die aktuelle diabeteslife Aktion finden Sie hier

› Diätberatung allgemein

Sie wollen dauerhaft und sicher abnehmen? Das Erfolgsrezept hierfür ist einfach: weniger essen, mehr Bewegung. Dieses Erfolgsrezept bedeutet nicht, dass Sie von heute auf morgen kaum noch etwas essen und für einen Marathon trainieren müssen, sondern Sie reduzieren Ihre Speisen kontinuierlich und bewegen sich einfach etwas mehr. Auf diese Weise können Sie ohne zu hungern monatlich bequem ein bis zwei Kilogramm abnehmen und erreichen durch die Bewegung ein höheres Maß an Gesundheit. Durch diese Art von Diät sichern Sie sich eine gesunde Gewichtsreduktion, die auch langfristig anhält.

Wie kann ich meinen Speiseplan umstellen?

  • lassen Sie den Nachschlag aus
  • reduzieren Sie die fetthaltigen Nahrungsmittel und ersetzen Sie diese durch Obst und Gemüse
  • verzichten Sie auf Alkohol oder trinken Sie z.B. ein Bier weniger
  • ersetzen Sie Cola o.Ä. durch Wasser oder trinken Sie Light-Produkte
  • halbieren Sie den Verzehr von Süßigkeiten oder Knabbergebäck

Wie kann ich mich sinnvoll bewegen?

  • fahren Sie öfter mit dem Fahrrad
  • gehen Sie öfter spazieren
  • steigen Sie eine Haltestelle früher aus und gehen Sie den Rest zu Fuß
  • nutzen Sie Werbepausen im Fernsehen, um sich zu bewegen
  • gehen Sie mal öfter tanzen

Wenn Sie diese Regeln befolgen, werden Sie langfristig abnehmen und gesünder leben, ohne sich einzuschränken. Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich an einen unserer Mitarbeiter. Wir begleiten Sie gerne auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung.

Für den Fall, dass Sie eine Diät mit Medikamenten bevorzugen, unterstützen wir Sie auch dabei gerne mit Rat und Tat. Wir führen ein großes Sortiment an Diätprodukten.

› Hautpflege

Die Haut schützt uns nicht nur gegen äußere Einwirkungen, sondern dient auch als Sinnesorgan (Temperatur, Druck, Schmerz). Sie ist lebensnotwendig und bedarf einer intensiven Pflege.

Bei uns erhalten Sie eine ausführliche Beratung, wie Sie Ihre Haut vor Umwelteinflüssen schützen und gleichzeitig pflegen können. Natürlich erhalten Sie auch eine Vielzahl von Hautpflegeprodukten.

Wir bieten außerdem Beratung zu Themen wie z.B.:

  • Akne
  • Schuppenflechte
  • Hautallergien
  • Neurodermitis
  • Seborrhoisches Ekzem

› Inkontinenz

In der Bundesrepublik gibt es über vier Millionen Menschen, die an Blasenschwäche - auch Inkontinenz genannt - leiden. An Blasenschwäche erkrankte Menschen können den Zeitpunkt des Urinabgangs nicht mehr selbstständig bestimmen. Frauen, alte Menschen, Patienten mit Lähmungen und Nervenerkrankungen sind besonders häufig betroffen. Inkontinenz beginnt oft mit unfreiwilligem Abgang kleinerer Mengen Urin beim Husten und Niesen. Später erhöhen sich die Urinmengen und sind dann unabhängig vom Husten oder Niesen. Andere Betroffene können den Urin vor allem nachts nicht lange halten und schaffen den Weg zur Toilette nicht mehr.

Es gibt ganz unterschiedliche Formen von Blasenschwäche, die im Einzelgespräch mit dem Betroffenen abgeklärt werden müssen. Viele Menschen mit Blasenschwäche verschweigen ihr Leiden und versuchen sich mit Taschentüchern oder anderen Hilfsmitteln zu versorgen. Inkontinenz darf aber kein Tabuthema sein.

Haben Sie etwas Mut, wenden Sie sich bei allen Problemen mit Harn- oder Stuhlinkontinenz an einen unserer Mitarbeiter. Sie können sicher sein, dass Sie freundlich und diskret beraten werden. Sie werden erfahren, welche Versorgungsmöglichkeiten es gibt und können einige Einlagen oder Slips auch einmal ausprobieren.

› Naturheilmittel

Natürliche Gesundheit: Heilkräuter und Tees - die sanfte Alternative.

Sich jung und gepflegt fühlen, geistig und körperlich auf Draht sein, lässt sich auch in unserer heutigen Zeit erreichen. Es gibt in der Naturheilkunde viele Präparate, welche oft einen nicht für möglich gehaltenen, positiven Einfluss ausüben. Gegen viele Krankheiten und Unpässlichkeiten ist ein Kraut gewachsen. Eine Wende zum Besseren lässt sich natürlich nicht von heute auf morgen erreichen, denn Naturheilmittel greifen sanft in den Organismus ein. Beschwerden, welche sich oft erst nach Jahren bemerkbar machen, brauchen auch ihre Zeit zum Abklingen.

Auf den zunehmenden Trend zur Naturheilkunde ist unsere Apotheke bestens eingestellt. Unser Produktsortiment reicht von Kräuterölen, Badezusätzen und anderen Körperpflegemitteln bis zu einer ausgewogenen Auswahl an Nahrungsergänzungen, Diabetika und Arzneimitteln von bester Qualität zu einem angemessenen Preis. Bestimmt finden Sie das "Präparat", welches Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlbefinden gut tun wird. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage oder Bestellung und garantieren Ihnen eine fundierte Beratung sowie eine prompte und zuverlässige Lieferung.

› Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin (griechisch: «orthos» = richtig, «Molekül» = kleine chemische Verbindung, «molekular» = die Moleküle betreffend) setzt Substanzen wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren oder Fettsäuren ein, um die Gesundheit zu erhalten oder Beschwerden und Erkrankungen zu lindern.

Philosophie / Entstehungsgeschichte:
Der amerikanische Chemiker Linus Pauling (1901 - 1995), ein zweifacher Nobelpreisträger, war davon überzeugt, dass die Einnahme großer Mengen an bestimmten Vitaminen die Gesundheit erhalten und Krankheiten verhüten könne. Mit dieser Überzeugung war Pauling einer der bekanntesten Anhänger der orthomolekularen Medizin.

Viele Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren oder Fettsäuren (in der orthomolekularen Medizin «Nährstoffe» genannt) sind unabdingbar für die Erhaltung der Gesundheit. Normalerweise werden diese Substanzen mit der Nahrung aufgenommen und zum Teil auch vom Körper selbst hergestellt. Die Anhänger der orthomolekularen Medizin sind der Ansicht, dass viele Beschwerden und Erkrankungen auf einen Mangel an diesen Stoffen zurückzuführen sind, wobei der Bedarf individuell sehr verschieden ist. Deshalb gibt es Menschen, die trotz einer gesunden Ernährung zu wenig «Nährstoffe» aufnehmen und in der Folge erkranken können.

Ein Mangel an den in der orthomolekularen Medizin wichtigen Nährstoffen kann viele Gründe haben:

  • Mangelnde Ernährung
  • Einseitige oder ungesunde Ernährung
  • Konservierte und verfremdete Nahrungsmittel, deren Nährstoffanteil durch die Verarbeitung sinkt
  • Nährstoffverlust in den Nahrungmitteln durch langen Transport, falsche Lagerung oder ungünstige Zubereitung
  • Eine Steigerung des Nährstoffbedarfs durch die «moderne» Lebensweise, die mit Stress, Hektik sowie dem übermässigen Genuss von Alkohol, Nikotin und Kaffee verbunden ist
  • Erhöhter Bedarf an Nährstoffen in Zeiten erhöhter Belastung, zum Beispiel während einer Wachstumsphase, einer Krankheit oder in der Genesungszeit
  • Umweltbelastungen

In der orthomolekularen Medizin wird versucht, einen Mangel der erwähnten Nährstoffe zu verhüten oder auszugleichen, indem auf eine gesteigerte Zufuhr dieser Substanzen geachtet wird. Linus Pauling zum Beispiel nahm täglich große Mengen an Vitamin C, Vitamin E und Vitamin A ein - er wurde 94 Jahre alt.

Technik der orthomolekularen Medizin:
Der Therapeut oder Arzt, der die orthomolekulare Medizin praktiziert, lässt sich die Beschwerden des Patienten genau schildern. Von diesen Symptomen kann er auf den eventuell zugrundeliegenden Nährstoffmangel schliessen. Um Gewissheit über die Nährstoffversorgung des Patienten zu erlangen, kann der Therapeut Körperzellen und -flüssigkeiten (Haare, Urin oder Blut) auf ihren Nährstoffgehalt untersuchen lassen. Der Therapeut gibt dem Patienten Ratschläge, wie er durch eine Veränderung seiner Ernährungsgewohnheiten die Zufuhr der fehlenden Nährstoffe steigern kann (beispielsweise durch Verzicht auf Nahrungsmittel wie Weissmehl oder Zucker). Ausserdem verschreibt der Therapeut nährstoffhaltige Mittel zum Einnehmen.

Wie kann die orthomolekulare Medizin eingesetzt werden?
Die orthomolekulare Medizin kommt bei der Behandlung, vor allem aber auch bei der Vorbeugung von Krankheiten zum Einsatz. Ein besonderes Anwendungsgebiet der orthomolekularen Medizin ist die Psychiatrie, denn viele Menschen mit seelischen Problemen oder Geisteskrankheiten sollen unter Nährstoffmangel leiden. In die Behandlung dieser schweren Krankheiten mittels Nährstoffen werden einige Hoffnungen gesetzt.

› Osteoporose

"Knochenschwund" beschreibt die Veränderung des menschlichen Knochengewebes recht gut. Bis zum 30. Lebensjahr etwa ist das Knochengewebe in einer ständigen Umbauphase, in der der Knochenaufbau überwiegt. Die höchste Dichte der Knochenmasse ist mit ca. 35 erreicht. Dann setzt der Umkehrprozess ein und der stetige Abbau von Knochenmaterial überwiegt. Die Knochendichte sinkt, der Knochen wird löchrig, das heißt er wird spröde und kann leichter brechen. Kleine und grosse Frakturen, oft schon bei einfachsten Bewegungsabläufen, sind die Folge.

Schlimmstes Ergebnis der Knochenstrukturveränderung ist der Oberschenkelhalsbruch, meist in hohem Alter. Er führt zu langer Bettlägerigkeit und diese wiederum zu Folgekrankheiter, bis hin zum Tod. Denn es dauert um ein Vielfaches länger als bei einem jungen Menschen, bis der Körper und die speziellen Medikamente den Knochenschaden wieder repariert haben.

Ach ja - Knochenschwund ist kein "typisch" weibliches Problem: Bei Männern wird Osteoporose eben im späteren Lebensabschnitt bemerkbar, weil sie kaum Wechseljahre durchleben.

Bei Osteoporose heißt es für Frauen und Männer (!) wirklich, rechtzeitig vorzubeugen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Bewegung ist genau das Richtige. Und natürlich ein überwachter Ernährungsplan: Calcium- und Vitamin D -reiche Kost sollte selbstverständlich sein und durch sinnvoll eingesetzte Nahrungsergänzungsmittel optimiert werden.

› Parkinson

Den typischen Symptomen der Parkinson-Krankheit liegt eine Störung in einem kleinen, eng begrenzten Gebiet tief im Innern des Gehirns zugrunde. Es wird "schwarze Substanz" (Substantia nigra) genannt, weil die Nervenzellen in diesem Gebiet einen dunklen Farbstoff enthalten. Sie senden ihre Fasern zu einem anderen Hirngebiet, dem etwa 6 cm entfernten sogenannten Streifenkörper (Striatum). Dort werden die Bewegungsimpulse durch das Dopamin, einen chemischen Überträgerstoff, an andere Nervenzellen weitergeleitet. Schwarze Substanz und Streifenkörper sind an der Kontrolle und Steuerung von Bewegungen maßgeblich beteiligt.

Bei der Parkinson-Krankheit gehen die Nervenzellen der schwarzen Substanz allmählich zugrunde und im Streifenkörper ist die Dopamin-Konzentration stark vermindert. Es entsteht ein Ungleichgewicht mit anderen Überträgerstoffen des Gehirns (vor allem mit Acetylcholin und Glutamat). Die harmonische Steuerung der Bewegungen ist gestört, es kommt zu den typischen Symptomen der Parkinson-Krankheit.

Bei der großen Mehrzahl der Parkinson-Kranken ist es noch nicht möglich, für das Zugrundegehen der Zellen in der schwarzen Substanz eine konkrete Ursache zu finden. Man spricht dann vom idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS), das heißt, die Ursache ist unbekannt.

Nur bei einem kleinen Teil der Patienten lassen sich die Symptome des Parkinson-Syndroms auf konkrete Ursachen zurückführen: z.B. Vergiftungen, Unfälle und Medikamente (Neuroleptika). Bei weltweit fünf Familien ist die Vererbung bisher nachweisbar; davon bei einer in Deutschland. Häufiger ist eine angeborene Entgiftungsschwäche, die bei entsprechender Belastung zu einem Parkinson-Syndrom führen kann. Das Risiko, eine solche Disposition zu erben, liegt bei <0,1%.

Daneben existieren nicht-idiopathische Parkinson-Syndrome, bei denen zusätzlich zur Parkinson-Symptomatik weitere Krankheitszeichen auftreten. Diese werden durch verschiedene andere Erkrankungen des Gehirns verursacht.

› Reise- und Impfberatung

Sie möchten Ihren Urlaub unbeschwert genießen? Dann sollten Sie sich unbedingt darüber informieren, was Sie in Ihrem Reiseland erwartet, insbesondere welche gesundheitlichen Risiken auftreten können. In unserer Apotheke erhalten Sie neben notwendigen Arzneimitteln auch die passende Impfberatung gemäß den Richtlinien der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Wir geben Ihnen wichtige Informationen über Ihr Urlaubsland (Gesundheitsgefahren, Adressen, Klima etc.).

Neben nützlichen Tipps für Ihre Reisevor- und -nachbereitungen, auch aus reisemedizinischer Sicht, und einigen Checklisten, erstellen wir Ihnen einen individuellen Impfplan, damit Sie keinen Termin versäumen. Da die meisten Präparate der Verordnungspflicht unterliegen, muss auf jeden Fall ein Besuch beim Arzt erfolgen. Der Arzt muss die individuelle Durchführung des Impfplans sowie das Hinzufügen oder Unterlassen von Maßnahmen prüfen, da er Ihre persönliche Gesundheitssituation kennt, und deshalb nur er die Verabreichung der Impfungen und die Verordnung weiterer Medikamente übernehmen kann. Besprechen Sie deshalb rechtzeitig den von uns ausgearbeiteten Impfplan mit Ihrem Arzt. Sie sollten, um Wartezeiten zu vermeiden, auf jeden Fall 8 Wochen vor Reisebeginn mit Ihren Reisevorbereitungen beginnen.

› Säure-Basen-Haushalt

Ein wichtiges Regulationssystem im menschlichen Körper ist der Säure-Basen-Haushalt. Er hält das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper mit Hilfe verschiedener Stoffwechselvorgänge konstant.

Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Speichel oder Urin sehr unterschiedlich ist. Im Magen herrscht im nüchternen Zustand zum Beispiel ein pH-Wert von 1 bis 2, damit die Nahrung und insbesondere das Eiweiß aufgespaltet werden kann. Im Dünndarm liegt der pH-Wert bei 5 bis 6, so dass hier Enzyme zur Kohlenhydratverdauung aktiv werden können.

Im Vergleich dazu liegt der pH-Wert in den meisten Körperzellen bei etwa 7 und im Blut bei 7,4; pH-Werte unter 7 gelten dabei eher als sauer, pH-Werte über 7,4 eher als basisch. In verschiedenen Körperflüssigkeiten wie dem Blut muss der pH-Wert konstant gehalten werden, kleinste Verschiebungen können den Stoffwechsel gravierend beeinträchtigen und den Körper belasten.

Zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichtes bedient sich der Körper verschiedener Regulationsmechanismen, überschüssige Säuren werden zum Beispiel im Blut über Hydrogencarbonat abgepuffert, mit dem Kohlendioxid über die Lungen ausgeatmet oder mit Harnstoff über die Niere ausgeschieden.

Einen ersten Anhalt, ob ihr Körper womöglich übersäuert ist, können Sie durch Messung Ihres Urin-pH-Wertes bekommen.

› Tee und Heilkräuter

Der Mensch bekämpft Krankheiten seit Anbeginn mit Arzneimitteln. Im Altertum waren dies die Heilkräfte der Natur. Man hatte Tiere bei deren instinktiver Selbstheilung mittels Pflanzen beobachtet und daraus geschlossen, dass dies auch beim Menschen möglich sein müsste. Im Laufe der Jahrhunderte haben Wissenschaftler die Heilkraft vieler Pflanzen nachgewiesen. Die Wirkungen der Pflanzen auf den menschlichen Organismus sind vielfältig. Im Gegensatz zu vielen Arzneimitteln mit nur einem Wirkstoff, enthalten Heilkräuter mehrere Haupt- und Nebenwirkstoffe. Diese ergänzen sich, verstärken sich oder lindern Nebenwirkungen. Der Zeitraum von der Einnahme bis zur Wirkung kann etwas größer sein und verlangt manchmal ein wenig Geduld: Viele Tees und Heilkräuter entfalten ihre Heilkraft nicht so schnell wie ein herkömmliches Medikament, weisen dafür aber selten Nebenwirkungen auf.

Die Darreichungsformen von Heilpflanzen sind vielfältig:

  • Tees (Droge, Teefilterbeutel, Instanttee)
  • Tinkturen
  • Bäder usw.

Teedrogen:
Man übergießt die Pflanzenteile mit meist kochendem Wasser und lässt mehrere Minuten ziehen.

Teefilterbeutel:
Sie enthalten die für eine Tasse Tee richtige Menge Droge. Hier gibt es jedoch große qualitative Unterschiede. Bei uns in der Apotheke erhalten Sie Arzneitees nach gesetzlichem Standard. Andere Anbieter verkaufen meist "preiswerte", aber qualitativ schlechte Ware.

Instanttees:
Sie sind mit heißem Wasser schnell zubereitet. Auch hier gibt es große Unterschiede in der Qualität: Manche Produkte bestehen fast nur aus Zucker.Bei uns bekommen Sie Arzneitees.

Oft lässt sich ein Arztbesuch durch die Anwendung von Heilpflanzen vermeiden. Beschwerden, deren Ursachen nicht bekannt sind, länger andauern oder sich verschlimmern, sollten jedoch keinesfalls ohne entsprechende ärztliche Hilfe therapiert werden.

› Vitalstoffe

Chapsaicin in Chilis
schützt die Magenschleimhaut vor aggressiven Substanzen

Quercetin im Apfel
tötet Viren und stärkt außerdem das menschliche Bindegewebe

Catechine in der Brombeere
hemmen Enzyme und halten Blutgefäße elastisch

Reuterin in Joghurt
ähnliche Wirkung wie ein Breitband- Antibiotikum

Ajoen in Knoblauch
schützt vor Thrombosen und Verkalkung der Aterien

Vitamin U in Kohl
hilft bei der Heilung von Geschwüren in Magen und Darm

Matairesinol in Lein
man vermutet eine vorbeugende Wirkung gegen Brustkrebs

Senföle in Merrettich
beugen allgemein Infektionskrankheiten vor

Casomorphine in Milch
Eiweiße der Milch haben eine morphinähnliche Wirkung auf das Befinden

Ganglioside in der Muttermilch
für die Intelligenz und die Widerstandskraft des Kindes wichtig

Ellaginsäure in Nüssen
schützt vor der krebsfördernden Wirkung von Aflatoxinen, die oft auch in Nüssen vorkommen

Momilactone in Reis
fungieren als natürliches Antibiotika

Lignane in Sauerteig-Roggenbrot
beugen Herzinfarkten vor

Sedanolide in Sellerie
üben einen beruhigenden Einfluss auf Geist und Seele aus

Genistein in Sojaprodukten
dem Hormon Genistein in Sojaprodukten wird ein Schutz vor Hirntumoren zugeschrieben

Theanine in Tee
üben einen beruhigenden Einfluss auf Geist und Seele aus

Lycopen in Tomaten
schützt Gewebe vor Schäden durch oxidierte Stoffe wie ranziges Fett

Ferulasäure in Trauben
fördert den Gallenfluss

Pacifarine in Weizen
schützen vor Infektionen mit Salmonellen

Cumarine in Zitrusfrüchten
sind bekannt dafür, dass sie Krämpfe lösen

Ätherisches Öl in der Zwiebel
ein bislang unbekannter Bestandteil des ätherischen Öls senkt den

› Wohlbefinden durch Fitness

Mens sana in corpore sano

Es ist gerade in der heutigen modernen Zeit, wo sogar kleinste Schritte und Abläufe per Fernbedienung oder per Mausklick erledigt werden, wichtig sich körperlich zu bewegen.

Wer rastet der rostet, das ist immer noch wahr.

Anstatt sich für passive Freizeitgestaltung zu entscheiden, sollten Sie lieber aktiv werden. Gehen Sie spazieren oder in die Sauna, ins Fitnessstudio oder Fahrrad fahren.

Als Abrundung für Ihr Fitness-Programm bieten wir Ihnen in unserer Apotheke Proteine, Nahrungsergänzungs-Produkte, Massagegeräte, Sportsalben, usw.

› Zahnpflege und Zahnschutz

Der sichtbare Teil des Zahnes, der Zahnschmelz ist das härteste Material im Körper - aber unempfindlich ist er deshalb noch lange nicht. Er ist keineswegs eine undurchdringliche Front, sondern ein mikrofeines Gitter aus Kristall mit eingelagerten anorganischen Stoffen, z.B. Magnesium, Natrium, Kalium. Sobald bestimmte Säuren auf den Zahn gelangen, werden diese Stoffe herausgelöst, das Gitter wird porös und damit zu einem idealen Versteckplatz für Bakterien, deren Stoffwechselprodukte den Zahn weiter aushöhlen. So entsteht Karies.

Die Mundhöhle ist die ideale Eintrittspforte für Krankheitserreger. Trotzdem putzen laut einer Umfrage etwa 60 Prozent aller Mitmenschen ihre Zähne nicht. Vorsicht ist jedoch geboten, denn hier geht es nicht nur um Mundgeruch. Im Speichel eines Menschen sind etwa 10 Millionen verschiedene Bakterien angesiedelt. Daher ist ein ausgewogenes Gleichgewicht der Mundflora wichtig. Gerät dies durch mangelnde Pflege aus den Fugen, gewinnen Krankheitserreger die Oberhand und gelangen in den übrigen Körper. Bekannt ist z. B., dass das Gleichgewicht der Mundhöhle bei Durchblutungsstörungen, Diabetes und Herzerkrankungen gestört ist. Selbst das Schlaganfallrisiko bei Patienten mit Zahnfleischentzündungen ist um das 2,6-fache erhöht. Ältere Menschen sollten daher ganz besonders auf ihre Mundhygiene achten, damit das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Mund-Rachen-Raum intakt bleibt.

In enger Abstimmung mit den Zahnärzten beraten wir Sie gerne über die richtige Zahnpflege und den damit verbundenen Zahnschutz. In unserer Apotheke finden Sie eine große Auswahl von Produkten rund um die richtige Mundhygiene.

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